BMW M2 MUTIERT ZUM 3.0 CSL DES 21. JAHRHUNDERTS

Riverti Automobili hat seine auf dem BMW M2 basierende Hommage an den 3.0 CSL aus dem Studio auf eine Bergrennstrecke gebracht. Der stark getarnte Prototyp gewährte in Italien der Öffentlichkeit damit den ersten echten Blick auf ein Auto, das bis vor Kurzem nur als Teaser-Skizze existierte.

Die Karosserie orientiert sich deutlich am soganannten BMW „Batmobile“ 3.0 CSL der 1970er-Jahre: Vier Rundscheinwerfer und eine verkleinerte Niere ersetzen die übliche Front des M2. Riverti hat bislang nur Designskizzen, Fotos und eine grobe Positionierung des Fahrzeugs gezeigt. Angaben zu Leistung, Gewicht, Getriebe und Preis bleiben weiterhin offen.

Was bisher bekannt ist

Riverti erschuf den getarnten Prototyp auf Basis des aktuellen BMW M2 der Baureihe G87. Der Karosseriebauer deutet eher einen umfassenden Neuaufbau der Außenhaut an als ein schlichtes Styling-Paket. Die Linienführung greift Elemente aus der Motorsport-Historie des CSL sowie vom BMW 2002 Turbo auf.

Berichten zufolge behält der Prototyp unter der neuen Hülle den 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit Biturbo-Aufladung des M2. Riverti hat jedoch nicht bestätigt, ob der Motor neu abgestimmt wurde oder im Serienzustand bleibt. Auch zur Getriebewahl oder zu möglichen Performance-Änderungen gegenüber dem Basisfahrzeug gibt es bislang keine offiziellen Informationen.

Rivertis Claim für das Projekt, "Nicht 'Resto‘'. Retro.", bringt die Idee auf den Punkt: Moderne Technik unter einer jahrzehntealten Designsprache, keine Restaurierung eines Originalfahrzeugs. Damit positioniert sich das Coupé neben anderen in Kleinserie gebauten Coachbuilt-Sondermodellen, die auf einem modernen Spenderfahrzeug basieren und einen bestimmten historischen Moment zitieren.

Unbekannt bleibt bislang auch, wie viele Exemplare entstehen sollen – ebenso wie ein Termin für die offizielle Enthüllung. BMW selbst brachte 2023 einen modernen 3.0 CSL auf Basis des G82 M4 und limitierte ihn auf 50 Einheiten. Rivertis Projekt kommt also in eine Zeit, in der die Marke selbst bereits eine eigene Hommage aufgelegt hat.

BMW-3.0-CSL-Design prägt die neue Karosserie

Die vier Rundscheinwerfer und die neu geformten Lufteinlässe sind die offensichtlichsten Verweise auf den originalen 3.0 CSL, der in den 1970er-Jahren für den europäischen Tourenwagensport gebaut wurde. Riverti kombiniert diese Front mit einer eigenständigen Motorhaube und eng gespeichten Rädern, deren Design an Motorsportfelgen jener Zeit erinnert.

Ausgestellte Kotflügel und spezielle Rückleuchten komplettieren die Verwandlung. Am Heck trägt das Auto zudem eine markante doppelte Spoilerlösung auf dem Kofferraumdeckel. Diese gestapelte Optik erinnert an den überdimensionierten Heckspoiler des CSL, der zu einem seiner bekanntesten Erkennungsmerkmale wurde.

Der aktuelle M2 leistet mit seinem 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit Biturbo-Aufladung inzwischen 353 kW (480 PS), sowohl mit Schaltgetriebe als auch mit Automatik. Das Leergewicht liegt je nach Ausstattung im oberen 1,7-Tonnen-Bereich. Riverti hat bislang keine Änderungen an diesen Eckdaten genannt, weshalb die Hommage derzeit offenbar den serienmäßigen Antriebsstrang nutzt.

Rivertis M2-Hommage richtet sich an Käufer, die zeitgenössische Optik und Seltenheit höher bewerten als Werks-Performance. Diese Zielgruppe dürfte einen in Handarbeit umgebauten M2 eher als Sammlerstück sehen denn als Alltagsauto oder Track-Tool. Der Erfolg wird vom Preis und von der Stückzahl abhängen. 

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Source: Riverti Automobili via Autonext

2026-09-29T07:10:01Z