Die BMW M GmbH hat das einmillionste Fahrzeug ihrer Unternehmensgeschichte produziert. Bei dem Jubiläumsfahrzeug handelt es sich um einen BMW M3 der aktuellen Generation, der im BMW Individual Sonderfarbton Feuerorange III lackiert wurde. Die Fertigung erfolgte im Stammwerk der BMW Group in München.
Im Rahmen einer feierlichen Übergabe reichte Peter Weber, der Leiter des BMW Group Werks München, das Fahrzeug an den Geschäftsführer der BMW M GmbH, Franciscus van Meel, weiter. Dieses Produktionsjubiläum stellt einen Meilenstein für das seit über fünf Jahrzehnten bestehende Tochterunternehmen dar, das für hochmotorisierte und extrem leistungsfähige Serienfahrzeuge steht.
Zugleich dient das Erreichen der Millionengrenze als Orientierung für die künftige Ausrichtung der Marke. In den kommenden Jahren wird die Produktion des Stammwerks um eine vollelektrische Variante des BMW M3 erweitert. Im Werk München zeigte man einen noch getarnten Prototypen des Serienmodells.
Dieses Fahrzeug bildet das erste High-Performance-Modell, das auf der Technologie der sogenannten Neuen Klasse von BMW basiert. Nach der Ankündigung des vollelektrischen BMW i3 entsteht damit ein weiteres Modell dieser Fahrzeugarchitektur am Münchner Standort.
Franciscus van Meel hob hervor, dass die M-Modelle seit jeher die Nutzbarkeit im Alltag mit der Eignung für den Einsatz auf Rennstrecken kombinieren. Diese Eigenschaften stießen bei der Kundschaft auch vier Jahrzehnte nach der Präsentation des ersten M3 auf hohe Akzeptanz. Das Ziel sei es, die Portfolios der M High-Performance-Fahrzeuge auf Basis der neuen elektrischen Plattformen kontinuierlich auszubauen und das zentrale Markenversprechen auch in der Ära der Elektromobilität beizubehalten.
Dem BMW Group Werk München kommt im Rahmen dieser Entwicklung eine strategische Bedeutung zu. Der Standort verbindet eine mehr als hundertjährige Fertigungstradition mit der laufenden Transformation zur reinen Elektromobilität. Die aktuelle Generation des BMW M3 wird bereits seit dem Jahr 2020 ausschließlich im Hauptwerk hergestellt. Peter Weber betonte die enge Bindung der Belegschaft an die Modellreihe und bezeichnete die geplante Fertigung der elektrischen Variante als klares Bekenntnis zum Traditionsstandort innerhalb des weltweiten Produktionsnetzwerks.
Ab dem Jahr 2027 werden im Münchner Stammwerk ausnahmslos vollelektrische Automobile vom Band laufen. Der dafür erforderliche Umbau der Anlagen wurde im laufenden Fertigungsbetrieb vollzogen. Auf rund einem Drittel der bisherigen Werksfläche wurden ein neuer Karosseriebau, eine modernisierte Fahrzeugmontage sowie angepasste Logistikbereiche errichtet.
Die Gesamtsumme für die Transformation des Münchner Werks zu einer rein elektrischen Produktionsstätte beziffert die BMW Group auf etwa 650 Millionen Euro. Digitalisierte Produktionsstrukturen und die enge Verknüpfung mit den Entwicklungsabteilungen sollen gewährleisten, dass auch komplexe Hochleistungsfahrzeuge wie der kommende elektrische M3 effizient vor Ort montiert werden können.